Antike und alte Teppiche aus China

Wir bieten Ihnen eine einzigartige Auswahl an alten und antiken chinesischen Raritäten aus verschiedenen Regionen aus dem Reich der Mitte.

Durch viele Reisen in die entlegensten Gebiete Chinas in den vergangenen Jahren können wir Ihnen die Kostbarkeiten zu einem unvergleichbaren Preis-Leistungsverhältnis anbieten.

Eine kleine Auswahl unserer antiken und alten Teppichen aus China

Objektbild:
Teppich:
China, alt
Art:
China
Herkunft:
China
Größe:
352 x 272 cm
Preis:
6.500,— €
Material:
Schafschurwolle auf Baumwolle
Objektbild:
Teppich:
China, alt
Art:
China
Herkunft:
China
Größe:
355 x 273 cm
Preis:
7.900,— €
Material:
Schafschurwolle auf Baumwolle
Objektbild:
Teppich:
China, alt
Art:
China
Herkunft:
China
Größe:
360 x 310 cm
Preis:
5.900,— €
Material:
Schafschurwolle auf Baumwolle
Objektbild:
Teppich:
China, alt
Art:
China
Herkunft:
China
Größe:
347 x 267 cm
Preis:
7.900,— €
Material:
Schafschurwolle auf Baumwolle
Objektbild:
Teppich:
Paotou Tiger, Antiker Teppich
Art:
Paotou
Herkunft:
Innere Mongolei (China)
Größe:
175 x 98 cm
Preis:
3.750,— €
Material:
Schafschurwolle auf Baumwolle
Objektbild:
Teppich:
Paotou, Antiker Teppich
Art:
Paotou
Herkunft:
Innere Mongolei (China)
Größe:
168 x 98 cm
Preis:
1.900,— €
Material:
Schafschurwolle auf Baumwolle
Objektbild:
Teppich:
Paotou, Antiker Teppich
Art:
Paotou
Herkunft:
Innere Mongolei (China)
Größe:
168 x 94 cm
Preis:
1.900,— €
Material:
Schafschurwolle auf Baumwolle
Objektbild:
Teppich:
Paotou, Antiker Teppich
Art:
Paotou
Herkunft:
Innere Mongolei (China)
Größe:
183 x 89 cm
Preis:
2.200,— €
Material:
Schafschurwolle auf Baumwolle

Die Symbole Chinesischer Teppiche

Die Motivfülle des China-Teppichs - in weitaus größerem Maße Symbolträger als der orientalische - hat unterschiedliche Quellen: z.B. die Doppeldeutigkeit chinesischer Wörter, die Bronzen der Han-Zeit (206 v.Chr. - 220 n.Chr.), den Buddhismus und den Taoismus. Der Taoismus, von dem Philosophen Laotse (etwa 600 v. Chr.) begründet, deutete "tao" (Weg) als göttliches Urwesen, als Ursprung und Endziel alles Seins. Der spätere Taoismus mit seinen alten schamanistischen Elementen entwickelte sich zu einer Art Dämonen- und Zauberglauben.

Die acht taoistischen Embleme

Die acht taoistischen Embleme
Die acht taoistischen Embleme

Die "Attribute der Acht Genien", der unsterblichen Schutzgeister:

Fächer
Feinheit des Gefühls oder Wiederbelebung der Seelen der Verstorbenen

Schwert
Übernatürliche Kräfte

Blumenkorb
Langes Leben oder übernatürliche Kraft durch Blumen

Bambustrommel
Wahrsagung

Krücke und Kürbis
Heilkunst oder Verwandlung von Dingen

Bambusklapper
Musik oder besänftigend

Flöte
Feine Harmonie aller Sinne oder magische Künste

Lotoshülse
Moralische Reinheit oder Allmacht

Die acht buddhistischen Embleme

Die acht buddhistischen Embleme
Die acht buddhistischen Embleme

Auch der Buddhismus, die Lehre von der Erlösung der Seele aus der Seelenwanderung durch das Überwinden weltlicher Begierden - in China 67 n.Chr. offiziell eingeführt -, prägte die chinesische Kunst entscheidend. Zu den buddhistischen Motiven, die in fernöstlichen Teppichen auftreten, gehören unter anderem die "Acht Symbole glücklicher Weissagung":

flammendes Rad
Reinkarnation oder Gesetz und Recht

Muschel
Denken und Klugkeit oder zum Gebet rufend

Lotosblume
moralische Reinheit

Urne
vollkommene Weisheit oder himmlisches Elixier

Ehrenschirm
Wertschätzung oder Würde hoher Beamter

Baldachin
geistige Autorität odre Schutz

Fische
glückliche Eheliebe oder Überfluß an Wohlstand

endloser Knoten
Unendlichkeit, nie endendes Glück oder unaufhörliches Schicksal

Die acht Kostbarkeiten

Die acht Kostbarkeiten
Die acht Kostbarkeiten

Ausgehend von den Grundsymbolen des Buddhismus entwickelten sich weitere Motive, z.B. die "Acht Kostbarkeiten": (Die Zahl Acht ist in der buddhistischen Religion magisch!)

Perle
Reichtum

Geld

Gemälde
Schönheit, Kunstsinn

Klangstein
hohes Amt

Raute
Symbol für Sieg

Bücher
Kultur

Trinkhörner
Mannhaftigkeit

Wermutblatt
Lebensfreude, Gesundheit, hohes Alter

Fledermäuse machen glücklich

Zu den Urmotiven chinesischer Kunst zählen schließlich Drache und Phönix, beides Konglomerate verschiedener Tiere. Während der Drache das männliche, lichte Prinzip (yang) verkörpert, ist der Sagenvogel das Symbol des Weiblichen (yin). Beide zusammen bilden das Zentralmotiv zahlreicher Teppiche.

Eine weitere Quelle chinesischer Symbolvielfalt ist die Lautarmut der Sprache des Landes, die Doppelbedeutung zahlreicher Wörter, deren Unterscheidung oft nur aufgrund feinster Ausspracheunterschiede möglich wird.

So bedeutet "Fu" sowohl "Fledermaus" als auch "Glück"; das Abstraktum läßt sich also jedem Chinesen durch die Darstellung einer Fledermaus verdeutlichen. Das gleiche gilt für "p'ing": "Vase" und "Frieden" oder "lu": "Hirsch" und "hohes Einkommen" etc..

Die Vielzahl derartiger Lautrebusse in der chinesischen Sprache erklärt die Entwicklung einer Kunstrichtung, die die reale Abbildung dem Zeichen unterordnete. Und da sich bei den Chinesen Glauben und Aberglauben wie bei kaum einem anderen Volk mischten, wird die Kombination von Symbolen unterschiedlichsten Ursprungs auf den - oft als Auftragsarbeit angefertigten - Teppichen verständlich.

Sie sollten dem späteren Besitzer des Teppichs das Glück in seinem persönlichen Umfeld sichern: indem er auf ihnen herumlief, übertrug sich ihre Kraft auf ihn. Dennoch beherrschen derartige Motive nicht jeden chinesischen Teppich. Oftmals dominieren auch florale und geometrische Muster.